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50/30/20-Regel: Rechner für dein Nettoeinkommen

Gib dein monatliches Nettoeinkommen ein und sieh, was die 50/30/20-Regel für Fixkosten, Wünsche und Sparen ergibt. Trag deine echten Ausgaben ein, und der Rechner vergleicht sie mit der Regel und mit den Groworth-Richtwerten. Ohne Anmeldung.

€
Was nach Steuern und Sozialabgaben auf dem Konto ankommt.
Deine Ausgaben im letzten Monat (optional) Summen je Gruppe, zum Vergleich mit Regel und Richtwerten.
BEDARF · 50 %1.300 €
WÜNSCHE · 30 %780 €
RÜCKLAGEN · 20 %520 €
50/30/20-Regel50 %30 %20 %Dein Monat56,9 %20 %15 %
Gruppe50/30/20Groworth-RichtwertDu
BEDARF1.300 €50 %bis 1.560 €bis 60 %1.480 € 56,9 %im Richtwert
WÜNSCHE780 €30 %260–780 €10–30 %520 € 20 %im Richtwert
RÜCKLAGEN520 €20 %ab 260 €ab 10 %390 € 15 %im Richtwert
SCHULDENMindestrate in BEDARF, Sondertilgung in den 20 %bis 390 €bis 15 %120 € 4,6 %im Richtwert
Bleibt übrig90 € 3,5 %
Leg die übrigen 90 € zu den RÜCKLAGEN, und du legst 18,5 % deines Einkommens zurück.

Dieselben Gruppen jeden Monat in Groworth

Lade den Kontoauszug als CSV hoch, sortiere jede Zahlung in BEDARF, WÜNSCHE, RÜCKLAGEN oder SCHULDEN, und die Richtwerte rechnen sich selbst. Jeder zurückgelegte Euro hebt dein Level Richtung Ziel.

Kostenloses Konto erstellen

Was ist die 50/30/20-Regel?

Die 50/30/20-Regel teilt dein Nettoeinkommen in drei Teile: 50 % für Fixkosten und Bedarf, 30 % für Wünsche und 20 % zum Sparen und für die Tilgung von Schulden. Bekannt gemacht haben sie Elizabeth Warren und Amelia Warren Tyagi 2005 in ihrem Buch All Your Worth. Sie ist bis heute der beliebteste Einstieg ins Haushaltsbudget, denn sie braucht nur eine Zahl: dein Netto im Monat.

Beispiel: die 50 30 20 Regel bei 2.600 € netto

Bei einem Nettoeinkommen von 2.600 € ergibt die Regel 1.300 € für den Bedarf, 780 € für Wünsche und 520 € zum Sparen und Tilgen. Und so sieht ein echter Monat mit demselben Einkommen aus, sortiert in die vier Groworth-Gruppen:

GruppeLetzter MonatAnteil50/30/20Groworth-Richtwert
BEDARF1.480 €56,9 %1.300 €bis 1.560 €
WÜNSCHE520 €20 %780 €260–780 €
RÜCKLAGEN390 €15 %520 €ab 260 €
SCHULDEN120 €4,6 %Mindestrate in BEDARF, Sondertilgung in den 20 %bis 390 €
Bleibt übrig90 €3,5 %

BEDARF liegt bei 56,9 %: 180 € über den 50 % der Regel und im Groworth-Richtwert von 60 %. In Städten mit hohen Mieten ist das der Normalfall, und die 50 % der Regel sind eher eine Richtung als eine Grenze. WÜNSCHE mit 20 % und SCHULDEN mit 4,6 % liegen ebenfalls im Richtwert. RÜCKLAGEN stehen bei 15 %; legst du die übrigen 90 € am Monatsende dazu, sind es 18,5 % — nah an den 20 % der Regel.

50/30/20-Regel und die Groworth-Richtwerte

Groworth arbeitet mit denselben Gruppen — BEDARF, WÜNSCHE, RÜCKLAGEN und SCHULDEN — und misst jede an einem Bereich statt an einem festen Anteil:

Gruppe50/30/20-RegelGroworth-Richtwert
BEDARF50 %bis 60 %
WÜNSCHE30 %10–30 %
RÜCKLAGEN20 %ab 10 %
SCHULDENMindestrate in BEDARF, Sondertilgung in den 20 %bis 15 % (33 % mit Baufinanzierung)

Die 50/30/20-Regel in 4 Schritten umsetzen

  1. Starte beim Netto. Gehalt nach Steuern und Sozialabgaben, dazu alles, was sonst im Monat auf dem Konto ankommt, etwa Kindergeld.
  2. Sortiere die Ausgaben des letzten Monats in die Gruppen. Dein Kontoauszug enthält schon jede Kartenzahlung und jede Überweisung.
  3. Leg den Betrag für RÜCKLAGEN am Zahltag fest. Ein Dauerauftrag über 520 € (20 %) — oder 260 € (10 %) zum Start — bevor die Ausgaben des Monats beginnen.
  4. Schau einmal pro Woche auf die Aufteilung. Zehn Minuten reichen, um Geld zwischen WÜNSCHE und RÜCKLAGEN zu verschieben, solange der Monat noch läuft.

Andere Aufteilungen: 70/20/10 und 60/20/20

Dieselbe Idee gibt es in anderen Verhältnissen. 70/20/10 fasst Bedarf und Wünsche zu 70 % zusammen (1.820 €), 20 % gehen in die Rücklagen (520 €) und 10 % in Tilgung oder Spenden (260 €). 60/20/20 passt zu einer Stadt mit hohen Mieten: 60 % Bedarf (1.560 €), 20 % Wünsche (520 €) und 20 % Rücklagen (520 €). Für jede Aufteilung bleiben die Groworth-Richtwerte oben derselbe Bezugspunkt.

Häufige Fragen

Gilt die 50/30/20-Regel für brutto oder netto?

Für netto: das Einkommen nach Steuern und Sozialabgaben, also das, was auf dem Konto ankommt. Eine betriebliche Altersvorsorge, die direkt vom Gehalt abgeht, ist schon Sparen — du kannst sie für das volle Bild zu den 20 % zählen.

Wo gehören Kreditraten in der 50/30/20-Regel hin?

Die Mindestrate ist Bedarf und gehört zu den 50 %. Alles über der Mindestrate gehört zu den 20 % für Sparen und Tilgung. In Groworth sind SCHULDEN eine eigene Gruppe mit einem Richtwert bis 15 % des Einkommens, mit Baufinanzierung bis 33 %.

Was, wenn meine Fixkosten über 50 % liegen?

Bei hohen Mieten ist das häufig. Der Groworth-Richtwert für BEDARF liegt bei bis zu 60 %, ein Monat nach 60/25/15 ist also ein solider Plan. Bei 2.600 € sind 60 % genau 1.560 €.

Wie viel sollte ich bei 2.600 € netto sparen?

Die 50/30/20-Regel ergibt 520 € zum Sparen und Tilgen, 1.300 € für den Bedarf und 780 € für Wünsche. Der Groworth-Richtwert für RÜCKLAGEN beginnt bei 10 %, also 260 €.

Sind 20 % Sparquote realistisch?

Fang da an, wo du stehst, und steigere dich: 10 % sind der Groworth-Startwert, und mit einem Prozentpunkt mehr pro Monat erreichst du 20 % innerhalb eines Jahres.

Arbeitet Groworth mit der 50/30/20-Regel?

Groworth nutzt dieselben Gruppen — BEDARF, WÜNSCHE, RÜCKLAGEN und SCHULDEN — mit eigenen Bereichen: BEDARF bis 60 %, WÜNSCHE 10–30 %, RÜCKLAGEN ab 10 %, SCHULDEN bis 15 % (33 % mit Baufinanzierung). Du sortierst deine Ausgaben, und die App zeigt jeden Monat den Anteil jeder Gruppe.

Die 50/30/20-Regel und die Richtwerte sind ein Orientierungspunkt für die Planung. Jedes Budget gestaltest du nach deinen eigenen Zielen.